Mittschnitt des Vortrages von Susann Witt-Stahl in Recklinghausen

Susann Witt-Stahls Vortrag «“…dass die Kuh im Magen des Menschen zu landen habe” - Vom Schöpfungsmythos zur Aufklärungsideologie – zur Kritik des Geist-Natur-Dualismus und zu seinen Erscheinungsformen» gibt es nun als Mittschnitt, ebenso ist der Beitrg in unserem Podcast (rss-feed, itunes-link) zu finden, in dem zukünftig Mittschnitte und Audiobeiträge veröffentlicht werden.

yetzt · 2007-10-31 21:33 · unter worte · rss · trackback

4 Reaktionen zu “Mittschnitt des Vortrages von Susann Witt-Stahl in Recklinghausen”

  1. MPunkt

    Der Vortrag hat doch fast nur die Aussage, dass Ihr Euch zurecht auf Adorno als Autorität berufen könnt und nicht die Antideutschen. Ein Argument zur Sache ist das freilich nicht, denn eine Aussage wird ja nicht dadurch richtig oder verkehrt, wenn sie von Adorno (oder sonstwem) getätigt wird. Das, was zur Sache gesagt wird, kommt hingegen nicht über “die armen Tiere leiden so und die bösen neoliberalen Antideutschen stellen sich positiv dazu” hinaus, selbst wenn sich im Rest des Vortrags bekenntnishaft über die Adornohuberei von den bloß moralischen Tierfreunden abgegrenzt wird.

  2. xxx

    so kann mensch das natürlich auch verdrehen.
    adorno wird zititiert, WEIL er etwas “zur Sache gesagt” hat, und zwar: (innere und äußere) naturbeherrschung ist der beherrschung des menschen durch den menschen verschwistert, eine grundsätzliche kritik des letzteren kann sich nicht vor der (zumindestens!) thematisierung des ersteren drücken. tatsächlich ist es aber so: nicht dass die nicht-antispe linke (ob ad oder sonstwie) eine andere kritik der naturbeherrschung hätte: sie hat gar keine.

  3. Kritische Theorie für Antispeziesisten « tous et rien

    […] Vorträge zur Tierbefreiung auch gerne zur ausführlichen Kritk der Antideutschen, wie man bspw. hier nachhören […]

  4. Zur Kritik des Geist-Natur-Dualismus und zu seinen Erscheinungsformen « Audioarchiv

    […] Original auf antispe.org (47 MB) oder hier nachbearbeitet (47 MB), da die Originaldatei viel zu leise ist Adorno […]

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