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Veganguide · March 13, 2010 02:01 PM ·

Prozessbericht, 6. Prozesstag, 11. März 2010

Die Verhandlung begann mit dem Verlesen zweier polizeilicher Anzeigen durch die Richterin.
Zum einen eine Sachbeschädigung bei Kleiderbauer in Favoriten, begangen in der Nacht nach Prozessbeginn am 02.03.10 – (angeblich) eingeworfen wurde eine Scheibe, gefunden wurde jedenfalls roter Ziegelstaub. Bekenner_innenschreiben gibt es keines.
Die zweite Anzeige wegen Aufhängen eines Transparentes in Wien Liesing, ebenfalls zu Prozessbeginn, laut Polizei durch “linksradikale Sympatisanten von Tierschützern”.
Auf die Frage der Verteidigung hin, in welchem konkreten Zusammenhang mit dem vorliegenden Fall das stehe, gab die Richterin nur an – die Polizei sieht da einen Zusammenhang.

Fortgefahren wurde mit der Einvernahme des Erstangeklagten, der, anknüpfend an den vorherigen Verhandlungstag, weiter über seine Kontakte zur UVS-Richterin befragt wurde.
Um zu beweisen, dass der Angeklagte nicht zu kriminellen Handlungen motiviert hatte, stellte ein Anwalt den Antrag, zwei Zeug_innen vorzuladen, woraufhin Arleth stolz angab, die beiden am Tag zuvor im Fernsehen gesehen zu haben. (Die “Berichterstattung” im Weltjournal bezeichnete die Richterin als “ausgewogen”.)

Befragt zu seinen Kontakten zur Tierrechtsszene während seiner “Heimataufenthalte” vor seiner Rückkehr nach Österreich gab der Angeklagte an, dass es diese Kontakte, entgegen den Ausführungen im Strafantrag, nie gegeben habe.

Wiedereinmal wurde gestritten, woraus zitiert werden darf – aus dem Strafantrag oder doch aus den Akten – und wer woraus zitieren darf. Als Arleth angab, sie zitiere aus (…), das dürfe sie ja wohl, konnte einer der Anwält_innen sich ein “natürlich, Sie dürfen ja alles” nicht verkneifen, worauf er durch die Richterin abgemahnt wurde. Diese zog die Abmahnung nach Beteuerung der Harmlosigkeit seiner Aussage durch den Anwalt jedoch wieder zurück.

Nach Abhandlung verschiedener Vorwürfe – Vermummung durch den Angeklagten (fand nie statt), der leidlichen “Kommandozentrale” (gab es nicht), etc – die erneute Frage (diesmal durch die Anwält_innen) nach dem Verhältnis des Angeklagten zu den übrigen Beschuldigten.
Im Anschluss die Frage nach dem Verhältnis zum früheren Geschäftsführer des VGT, dem der Angeklagte, nach längerem Durchkauen der Thematik, Revanchesucht ihm gegenüber attestierte.

Einen Beweisantrag der Verteidigung zum Themenkomplex der “Kriminellen Organisation” auf Vorführung des Videos der Überwachungskamera eines Modegeschäftes in Deutschland wollte die Richterin zunächst zurückweisen, mit der Begründung, dass es ja offensichtlich aus Deutschland, und damit nicht relevant wäre. Auf den Einwurf hin, dass ja schließlich auch im Strafantrag nicht gerade wenig auf Aktivitäten im Ausland Bezug genommen werden würde, behielt sich Arleth die Entscheidung dann doch vorerst vor.

Der Angeklagte wollte sich als Abschluss “selber etwas fragen”, was die Richterin jedoch nicht gestattete mit dem Hinweis darauf, dass sie keine “politische Agitation” dulde. Als der Angeklagte zur Beschwichtigung der Richterin beteuerte, er würde kein politisches Pamphlet vorlesen, sie brauche sich also nicht zu fürchten, stellte diese energisch klar, sich weder vor ihm, noch vor den anderen Angeklagten zu fürchten.
Der Angeklagte erläuterte, alle Vorwürfe würden sich auf Handlungen beziehen, die völlig normal seien für NGO-Arbeit und er werde sie auch weiterhin so machen; er werde weiterhin einen Keith Mann für Vorträge einladen, seinen Computer verschlüsseln, Demonstrationen anmelden etc.

Bald darauf wurde die Einvernahme des Erstangeklagten – ursprünglich angesetzt für zwei Tage – nach fünf Tagen beendet.

Im zweiten Teil der Verhandlung wurde die richterliche Aufmerksamkeit auf den Zweitbeschuldigten gelegt.
Im Zuge seiner zusammenhängenden Sachverhaltsdarstellung beschrieb er seine Tätigkeiten im Tierschutzbreich, in dem er seit acht Jahren aktiv ist. Er sei hauptsächlich in der Veganen Gesellschaft aktiv und nicht für den VGT, für den er nie angestellt war. Er bezeichnete sich als Kenner der Szene, und als solcher mute er sich das Urteil zu und sei der fixen Überzeugung, dass es keine “Kriminelle Organisation” gebe, sonst würde er das wissen.
Danach befragt, gab der Angeklagte an, Sachbeschädigungen und Brandanschläge abzulehnen, bewertete es jedoch als positiv, wenn Tiere befreit würden, wenn dadurch eine Diskussion in der Öffentlichkeit entstehe.
Außerdem wollte die Richterin noch wissen, wie er “radikale Tierrechtsbewegung” definiere, worauf er antwortete, dass das für ihn zB bedeute, nicht nur gegen Legebatterien zu sein, sondern Eier generell abzulehnen.

Weitere Themen waren die OGPI (Offensive gegen die Pelzindustrie), Kampagnen zu Kleiderbauer etc.
Zu den Kampagnen wollte Arleth wissen, was der Zweitbeschuldigte darunter verstehe, woraufhin er ausführte, dass eine Kampagne für ihn Demonstrationen und Flugblätter verteilen bedeuten würde, also durchwegs legale Aktivitäten.
Als der Angeklagte auf die Frage der Verteidigung hin angab, dass die Polizei auch gegen Flugblätter-verteilende Personen eingeschritten wäre, und die Richterin dem nicht ganz Glauben zu schenken schien, versicherte einer der Anwälte, dass das auch ihm persönlich schon einmal passiert wäre.

Arleth hielt dem Angeklagten verschiedene Aktionen gegen Peek und Cloppenburg vor, konnte jedoch auf Frage der Anwältin hin, ob sich das denn nun auf Ermittlungsergebnisse der Polizei oder auf Angaben von Graf beziehe, nur antworten, sie habe es als Ermittlungsergebnisse der Polizei verstanden – und nach längerem Überlegen: ich schau mir das nochmal an.
Auch Hinweise der Verteidigung darauf, dass einige Stellen im Akt sich auf Wikipedia beziehen würden, wurden als nicht relevant angesehen und übergangen.

Charakteristisch für die gesamte Einvernahme (und offenbar allgemein für die Taktik der Richterin und des Staatsanwaltes): Dem Angeklagten wurden ständig neue, völlig aus dem Zusammenhang gerissene und verkürzte e-mails zur Stellungnahme vorgehalten, wobei es bei jedem einzelnen wieder ein Kampf war, das Original vorgelegt zu bekommen bzw vorlegen zu dürfen. Nach mehreren Beschwerden erklärte sich die Richterin bereit, die gesamten Originalmails zu besorgen. Wir dürfen gespannt bleiben, wie ihr weiteres Vorgehen diesbezüglich aussieht.

Was die Richterin gegen Ende dazu bewegte, Ordnungsnummer für Ordnungsnummer eine Liste von u.a. Sachbeschädigungen gegen Kleiderbauer durchzugehen, die laut Akt durchgehend “unbekannten Tätern” zu Lasten zu legen sind, und warum diese Aufzählung im Rahmen der Einvernahme eines Angeklagten stattfinden muss (!), das erschließt sich wohl nur Arleth selbst.

Der Prozess wird am Montag 15.03.2010 ab 09:00 Uhr fortgesetzt.

Gemeint sind wir alle · admin · March 12, 2010 11:32 AM ·

VeGANTISCH - Vegane Chocolaterie (Kollnburg)

Am 8. März 2010 eröffnete "VeGANTISCH", die erste vegane Chocolaterie. Die Betreiber wollen damit den Betrieb ihres eigenen Antitierbenutzungshofes (landläufig "Gnadenhof") finanziell auf eine sicherere Basis stellen. Das heißt: Süßes Schlemmen für die Gnadenhof-Tiere! "VeGANTISCH" wartet gleich zu Beginn mit einer großen Vielfalt an veganen Schoko-Leckereien auf: Über 50 verschiedene Schokoriegel, diverse Pralinen, Schokotäfelchen, Schokoaufstriche, Schoko-Popcorn usw. Alle Zutaten sich natürlich vegan, aus kontrolliert biologischem Anbau und fairem Handel! Auf jeden Fall einen Besuch wert! P.S.: "VeGANTISCH" hat außerdem Vitamin B12-Präparate im Sortiment.

Veganguide · March 12, 2010 10:39 AM ·

Neue Vegusto.TV Kochsendung

Die vegane Lebensmittelherstellerin Vegusto aus der Schweiz ist berühmt für ihre Fleisch- und Käsealternativen. Nebst den leckeren Produkten bietet Vegusto jetzt sogar eine eigene Vegusto.TV Kochsendung, in der stetig neue Rezepte präsentiert werden. In der ersten Episode gibt es knuspriges Toastbrot belegt mit einem Veggie-Burger, Salat und einer Käsesauce auf Basis des berühmten No-Muh-Käses: Zum offiziellen [...] Ähnliche Beiträge:

Vegan.ch · Rafael · March 12, 2010 08:23 AM ·

Vegan Stickers

Diese Vorlagen für Stickers vom Blog We Other Animals (von der empfehlenswerten Abolitionismus-, Tierrechts- und Veganismus-Website AnimalEmancipation.com) aus den USA sind zwar auf englisch aber ganz witzig und kompakt. Definitiv zur Nachahmung in anderen Sprachen empfohlen! Ähnliche Beiträge:vegan . ch Podcast Episode 35: Interview mit Dr. Ernst Henrich vom Hotel Swiss Vegan vegan . ch Podcast Episode [...] Ähnliche Beiträge:

Vegan.ch · admin · March 11, 2010 07:50 PM ·

David Bann (Edinburgh)

Nice vegetarian restaurant with fantastic food in Edinburgh. DAVID Bann’s in St Mary’s Street has been named the best vegetarian restaurant in Britain.

Veganguide · March 11, 2010 04:37 PM ·

Offene Vorbereitungstreffen für den Tierbefreiungskongress 2010 am 13. März in Frankfurt und 27. März in Erfurt

Vom 08. bis 13. August wird auf der Burg Lohra der diesjährige Tierbefreiungskongress stattfinden. Arbeitskreise, Diskussionen und ein vielfältiges kulturelles Programm bieten die Möglichkeit sich mit Aktivist_innen zu vernetzen und über Theorie und Praxis der Tierbefreiungsbewegung auszutauschen, sowie gemeinsam Projekte und Strategien zu entwickeln. Die Organisation des Ablaufs und die Gestaltung des inhaltlichen Programms soll nicht bloß auf eine kleine Gruppe beschränkt bleiben, sondern es sollen möglichst viele Aktivist_innen in die Vorbereitung einbezogen werden. Die Vorbereitungsgruppe wird daher ihre Überlegungen zum Kongress vorstellen. Im Anschluss soll gemeinsam überlegt und diskutiert werden, wie Erwartungen und Interessen berücksichtigt und Interessierte an der Vorbereitung beteiligt werden können.

Antispe Kongress · admin · March 11, 2010 02:33 PM ·

Prozessbericht, 5. Prozesstag, 10. März 2010

Zu Beginn des fünften Verhandlungstages wurde erneut ein Antrag auf Benutzung von Laptops gestellt. Verwiesen wurde auf §6 Strafprozessordnung (STPO), die STPO schließt die Nutzung von Computern weder aus noch sieht sie sie vor. Ein eigenständiger Zugriff der Beschuldigten auf Akten muss jedoch gewährleistet sein. Aufgrund des umfangreichen, vom Gericht selbst digitalisierten Aktenmaterials kann dies nur durch die Verwendung von Computern ermöglicht werden. Alle VerteidigerInnen schlossen sich dem Antrag an, dieser wurde aber erneut abgewiesen. Die Richterin wiederholte, dass die STPO das nicht explizit vorsieht: „Die Aktenteile werden an die Wand ‚gescannt’ und in einer Hauptverhandlung besteht das Prinzip der Mündlichkeit.“ Auf Wunsch einiger Beschuldigter folgte zehn Minuten nach Verhandlungsbeginn eine zehnminütige Unterbrechung.

Anschließend wurde die Einvernahme des Erstbeschuldigten fortgesetzt. Die Richterin Sonja Arleth fragte nach Aktionen wie z. B. „run-ins“, Homedemos und Besetzungen, die sie dem Beschuldigten meist, untermauert durch „Fadinger-Mails“ vorhielt. Der Beschuldigte habe sich an einem „run-in“ bei der Bekleidungskette P&C, einer Kunstmedienaktion, beteiligt.

Sodann wurde dem Erstbeschuldigten juristische Beratungstätigkeit in seiner Funktion als VGT-Obmann vorgehalten. Es ging dabei einerseits um ein Verfahren zur Besetzung des Krebsforschungsinstituts 2006 (das bereits damals gerichtlich abgehandelt wurde) und andererseits um Rechtsberatung im Bezug auf Jagdsabotagen. Auf die Frage nach Anmeldungen von Demonstrationen gab der Erstbeschuldigte 5-10 pro Woche in seiner VGT-Funktion an, sowie bei Kleiderbauer im Zuge von VGT-Aktivitäten.

Der Staatsanwalt erkundigte sich grundsätzlich was SHAC ist. Antwort: „Eine Kampagne gegen Europas größtes Tierversuchslabor (HLS), an sich völlig legal.“ SHAC ist ein Name unter dem unterschiedliche Gruppen Aktionen durchführen. Der Erstbeschuldigte stellt klar, dass die Besetzungen der Krebsforschungsstelle und des Konrad-Lorenz Instituts in Grünau nicht Teil der SHAC-Kampagne waren, obwohl das seitens der Staatsanwaltschaft im Strafantrag unterstellt wird. Beides waren VGT-Aktionen. Im Zuge dieser Befragung kam es auf Anfrage eines Verteidigers: „Wo sind wir?“ zu dem lustigen Ausspruch der Richterin: „ Ich bin auch bei SHAC!“ Nach Gelächter im Saal sah sich die Richterin gezwungen klarzustellen: „Ich bin bei keiner dieser Gruppierungen und auch bei keiner Partei!“ Danach wurden Jahresberichte des VGT über Aktionen gegen Tierversuche vorgelegt, in denen kein einziges Mal SHAC erwähnt wurde.

Zum Abschluss dieses Kapitels wurde dem Erstbeschuldigten absurder Weise eine angeblich vergiftete aber nicht gesundheitsschädliche Dr. Best Zahnpaste, welche 2008 an die MA 38 (Lebensmittel) anonym zugestellt wurde, vorgehalten. Verknüpft mit der Frage: Haben sie eine Erklärung warum jemand so etwas macht? Der Erstbeschuldigte gab an von diesem Sachverhalt auch erst aus dem Gerichtsakt erfahren zu haben. Warum es die Zahnpastatube in den Akt geschafft hat und in welcher Verbindung sie zum Verfahren steht, konnte erneut nicht aufgeklärt werden.

Danach wurde der Erstbeschuldigte zur ALF befragt, zu seiner angeblich persönlichen Bekanntschaft zum „ALF-Gründer“, zum Unterschied zwischen Tierrecht und Tierschutz, sowie zu Radikalität und seinem Aufenthalt in Großbritannien vor 15 Jahren. Der Erstbeschuldigte bezeichnet sich selbst als Vordenker mit starkem intellektuellem Bezug, der Bücher schreibt und keine ALF Ideologie verbreite. Konfrontative Kampagnen hingegen hätten ein spezifisches Ziel: Es soll öffentlicher Druck aufgebaut werden.

Nach der Mittagspause beginnt ein Verteidiger mit einer Auflistung von VGT-Kampagnen, um nachzuweisen, dass die im Strafantrag aufgestellte Behauptung, die Kampagnen des Erstbeschuldigten, seien regelmäßig von Straftaten begleitet worden, nicht stimmt.

Der Staatsanwalt hält dem Erstbeschuldigten sodann Beratung in taktischen Fragen im Zeitraum seit 2003 vor. Der Vorwurf gründet sich auf beschlagnahmten schriftlichen Skizzen eines Vortrags, den dieser im Rahmen eines Seminars am Juridikum gehalten hat. Weiters wird ein von ihm organisierter Vortrag mit einem „ausländischen Aktivisten“ im Albert-Schweizerhaus vorgeworfen.

Danach werden Verschlüsselungstechnologien thematisiert: Die Richterin fragt: „Sind Programme verschlüsselt worden?“ Der Erstbeschuldigte bestätigt dies und die Verteidigung bringt ein, dass Verschlüsselungssoftware sowohl von Amnesty International genutzt, wie auch durch die Wirtschaftskammer empfohlen wird. Die Richterin sagt: „Das Gericht geht davon aus, dass auch andere verschlüsseln.“ Emails sind verschlüsselt versendet worden, die inkriminierte Fadingerliste ist jedoch unverschlüsselt.

Ein Verteidiger wird in seinen Ausführungen mehrmals von der Richterin unterbrochen. Dieser aber meint der Artikel 8 der Menschenrechtkonvention kann in einem Gerichtssaal nicht unsachlich sein und formuliert seine Beweisführung als Frage an den Erstbeschuldigten. Laute Beifallsbekundungen werden im Protokoll aufgenommen und die Richterin maßregelt den Anwalt und mahnt die Öffentlichkeit ein weiteres Mal ab, verbunden mit der Drohung den Saal räumen zu lassen.

Weiters werden Animal Liberation Workshops, das Neulingstreffen des VGT und das jährliche AktivistInnen Camp seitens der Verteidigung thematisiert, um den offenen Zugang des VGT zu belegen. Das Fadingerforum soll laut Strafantrag Teil der Kommunikationszentrale der Kriminellen Organisation sein. Beim Fadingerforum werden nur vertrauenswürdige Personen nominiert, ca. 200 Personen kommunizieren unverschlüsselt miteinander. Der Großteil der Anklagepunkte gegen den Erstbeschuldigten stützt sich auf Emails der letzten 10 Jahre aus dem Fadingerforum, dennoch weiß die Richterin nichts von einer Fadingerarchiv-CD im Akt.

Weiters wurden internationale Tierrechtstreffen samt Vorträgen des Erstbeschuldigten abgehandelt. Hier wurde auch die objektive Berichterstattung von Radio Orange zu ALF-Aktivitäten erwähnt. Eine vom UVS eingestellte Verwaltungsstrafe wegen Jagdsabotage, war ebenfalls Gegenstand der Befragung. Dem Beschuldigten wurde eine Absprache mit der Richterin unterstellt, die er zurückweist.

Ansonsten bleibt zu bemerken, dass die Öffentlichkeit angeregt am Gerichtsgeschehen teilgenommen hat. Der Staatsanwalt wurde mehrmals aufgefordert durch das Mikrofon zu sprechen, was ihm nur durch Verrenkungen gelang. Die Richterin jedoch ist stolz auf die vorzügliche Tonanlage – „oba wauns net vawendt wird is a fian oasch“ (Meinung aus dem Publikum). Auch die, an die Wand „gescannten“( O-Ton – Arleth) Projektionen von Aktenseiten bzw. inkriminierter Fadingermails waren nicht lesbar. Wiederholt wurde eine Verdunkelung des Gerichtssaals gefordert.

Der Prozess wird am Donnerstag 11. 03. 2010 ab 09:00 Uhr fortgesetzt.

Gemeint sind wir alle · admin · March 10, 2010 11:05 PM ·

Pseudo-Altruismus als sexuelle Strategie

Gemeinnützige GmbHs, früher als gGmbH abgekürzt, sind eine Sonderform im Unternehmensrecht. Ist die Gemeinnützigkeit einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung durch das Finanzamt anerkannt, hat sie spezielle Sonderrechte wie z. B. 7% Umsatzsteuer auf alle Waren und Dienstleistungen. Allerdings muss der Gewinn in die Gemeinnützigkeit fließen und darf nicht an die Gesellschafter ausgeschüttet werden. Ideal wäre eine [...]

Ava Odoemena · Ava Odoemena · March 10, 2010 10:22 PM ·

10. Tierbefreiungs-Norddemo, Kiel

10. April 2010: 10. Tierbefreiungs-Norddemo, Kiel

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Karlsruhe Vegan · Silke · March 10, 2010 03:00 PM ·

Tierbefreiungskongress 2010

Vom 8. bis 13. August 2010 findet der diesjährige Tierbefreiungskongress wieder auf der ‘Burg Lohra’ im südlichen Vorharz, – zwischen Göttingen und Erfurt – statt.

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Karlsruhe Vegan · Silke · March 10, 2010 02:51 PM ·

Veganerin #1 der Swiss Charts

In diesen Tagen ist die neue Platte ‘Small Lights In The Dark’ der Schweizer Band Lunik an erster Stelle der Swiss Charts. Gerüchteweise ist die Sängerin Jaël Krebs seit kurzem Veganerin womit doppelt gratuliert werden kann (wenn die Gerüchte sich bestätigen). In nächster Zeit gibt es an verschiedenen Orten in der Schweiz die Möglichkeit die Band [...] Ähnliche Beiträge:

Vegan.ch · admin · March 10, 2010 03:49 AM ·

Prozessbericht, 4. Prozesstag, 8. März 2010

Gleich zu Beginn verliest die Richterin ihren Beschluss, mit dem sie die Verwendung von Laptops durch die Angeklagten mit der Begründung, es sei in der Strafprozessordnung nicht vorgesehen und die Angeklagten könnten damit untereinander kommunizieren, abweist.

Der Vormittag ist geprägt durch die fortgesetzte Vernehmung von Martin Balluch. Immer wieder unterbricht Richterin Sonja Arleth ihn bei der Beantwortung der gestellten Fragen, um neue aufzuwerfen, während alte Fragen unbeantwortet bleiben. Vor allem wundert sich die Richterin über die Kontakte von Balluch zu ehemaligen ALF-Aktivisten und versteht offenbar nicht, warum mensch „verurteilten Straftätern“ Briefe ins Gefängnis schickt, vor allem auch in dem Licht, dass Balluch sich wiederholt von der ALF distanziert habe. Balluch bringt dazu vor, dass er auch einige Zeit mit einem Todeszellenkandidaten in den USA brieflichen Kontakt hatte und verweist auf NGOs, die dazu Kampagnen organisieren.

Skurril wurde es einmal mehr, als die Richterin selbst recherchierte Ausdrucke vorlegt, die sie mittels Google-Suche mit den Suchworten „arkangel“ und „Robin Webb“ gefunden hatte. Zuvor hat sie Balluch wiederholt zur Website http://www.arkangelweb.org/ befragt, welche nicht identisch mit der gleichnamigen Zeitschrift „arkangel“ ist. Die zitierte Website verbreitet demnach keine kriminellen Inhalte und berichtet auch nicht über sogenannte „Anschläge“ mit Tierrechtsbezug. Da nicht erkennbar ist, um welche Ordnungsnummer oder Aktenseite es sich handelt, ob die Ausdrucke ein Beweismittel darstellen oder was genau der Bezug zum Akt sein soll, verlässt einer der Beschuldigten aus Protest die Anklagebank und setzt sich in den ZuseherInnenraum. Die Richterin bemerkt sein Aufstehen und Wegtreten allerdings erst, als eine Anwältin darauf hinweist, dass ihr Mandant im ZuseherInnenraum sitzt und eine Unterbrechung beantragt.

Nach der kurzen Pause stellt sich dann auf einmal heraus, dass die Richterin nicht – wie suggeriert – auf die Webpage http://www.arkangelweb.org/ zugegriffen hat, sondern auf http://www.animalliberationfront.com/, mit der Balluch – wie schon mehrfach ausgesagt – nichts zu tun hat.

Kurz danach legt die Richterin Balluch das vom Englischen ins Deutsche durch die SOKO Pelztier übersetzte Interview aus der Zeitschrift „Bite Back“ vor, indem von „50 offenen Überfällen“ auf Legebatterien die Rede ist, was auch in der Übersetzung vom beglaubigten Dolmetscher so bezeichnet wird. Balluch erklärte dazu, dass das englische Wort „raid“ in dem Artikel verwendet worden sei, und dieses Wort würde laut Wörterbuch neben „Überfall“ auch „Razzia“ heißen, und in dieser Bedeutung käme es dem gemeinten Sinn, nämlich in 50 Legebatterien recherchiert zu haben, viel näher.

Der Nachmittag zeichnet sich durch eisige Kälte im Gerichtssaal aus, offensichtlich wurde die Heizung abgedreht und so froren VerteidigerInnen, Beschuldigte und ZuseherInnen bei den Ausführungen von Richterin Arleth zu der Kleider Bauer-Kampagne, OGPI, P&C-Kampagne und diverser anderer. Einmal mehr wurde Balluch über seine Kontakte zur BAT ausgefragt, die Verteidigung stellt diverse Beweisanträge und die Richterin lässt sich wie immer die Entscheidung darüber offen. Wechselseitig befragen vor allem die Richterin und der Staatsanwalt Handler den Beschuldigten zu den diversen Themenkomplexen, auffällig ist aber, dass die Richterin immer wieder ähnliche oder gleiche Fragen stellt.

Als schlecht kopierte Fotos mit nicht erkennbaren Personen vom Tierrechtskongress 2004 vorgelegt werden, sorgt Staatsanwalt Handler für Lacher, als er trocken meint, dass sich wohl alle darauf einigen können, dass Balluch das ist.

Ein Anwalt stellt nach der kurzen Pause am Nachmittag scherzhaft den Antrag die Heizung wieder aufzudrehen, leider stört die eisige Kälte die Richterin nicht.

Weiter geht’s am Mittwoch, 10. März mit der erneuten Befragen des Erstbeschuldigten. Auf Nachfrage der Verteidigung, ob damit zu rechnen sei, dass auch der Zweitbeschuldigte am Mittwoch endlich dran käme, antwortet die Richterin mit einem „ich hoffe es“.

Detaillierterer Prozessbericht hier:
http://tierschutzprozess.at/tierschutzprozess-4-tag/

Gemeint sind wir alle · admin · March 09, 2010 10:39 PM ·

We moved...

veganguide.org has moved to a new server. We\'re now hosted at netzguerilla.net. This new server comes with far mor reliability at the same costs. So far the migration process went really smooth. If you expierience any problems, let me know.

Veganguide Blog · March 08, 2010 11:30 PM ·

Café Mojo (Schwerin)

Veganes Café, Speisekarte siehe Website. Inhaberin ist vegan.

Veganguide · March 08, 2010 10:31 PM ·

Was Materie mit Ethik zu tun hat

Als die klassische Physik sich aufmachte, den kleinsten unteilbaren Teil der Materie zu suchen, lief sie in eine Sackgasse und musste irgendwann akzeptieren, dass Materie gar nicht aus Materie aufgebaut ist, sondern aus einer Beziehungsstruktur. Was wir als Materie erleben, ist eine Art Schatten von etwas anderem, ein Geflecht aus Beziehungen. Wenn sich 100 Menschen [...]

Ava Odoemena · Ava Odoemena · March 08, 2010 01:16 PM ·

Unterwegs mit Gutmenschen: Das “VitaGoat”-Projekt

Gutmensch. Diese pauschale vorab-Diffamierung jeglicher moralischer Erwägungen, wird gerne von Reaktionären aller Couleur als Maulkorb im Kampf gegen Vernunft und den gesunden Menschenverstand verteilt. Dennoch sind Gutmenschen überall unterwegs und versuchen die Dinge zum Guten zu wenden, Stück für Stück, jeden Tag. Im Kampf gegen die Armut außerhalb von Deutschland gibt es einen recht jungen Trend hin [...]

Ava Odoemena · Ava Odoemena · March 07, 2010 03:38 PM ·

Vienna Fans gegen §278a

vienna transpi gegen 278a

Gemeint sind wir alle · admin · March 05, 2010 06:03 PM ·

Die Prozesse nach § 278a haben begonnen!

Ava Odoemena · Ava Odoemena · March 05, 2010 05:35 PM ·

Prozessbericht, 3. Prozesstag, 5. März 2010

Die Einvernahme des “Erstbeschuldigten”, wird fortgesetzt. Die Richterin geht dabei zwar nicht ganz so autoritär vor wie Tags zuvor, nach wie vor unterbricht sie den Angeklagten jedoch regelmäßig und stellt Fragen, die zusammenhanglos und schlecht informiert bezüglich der Ermittlungsakten wirken.

Staatsanwalt Handler bekommt kurz nach Verhandlungsbeginn vom „Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung“ die Information, dass in der Nacht vom 2.3. auf 3.3. eine Sachbeschädigung bei Kleider Bauer stattgefunden hat. Das Prozesspublikum reagierte mit Lachen auf diese Information, was die Richterin zu Belehrungen und zur Drohung, Personen aus dem Prozess auszuschließen, veranlasste.

Nach der Mittagspause wird der Prozess mit der Einvernahme des „Erstbeschuldigten“ fortgesetzt und verläuft ähnlich wie am Vormittag. Thematisch geht es zunächst um Kampagnenstrategien, wobei die Behauptung, es habe eine „Doppelstrategie“ bestehend aus legalen und illegalen Aktionen gegeben, in keiner Weise plausibel gemacht werden kann.

Dann steht ein BekennerInnenschreiben im Zusammenhang mit Aktionen gegen Pelztierhaltung aus dem Jahr 1997 am Programm (nur die Richterin spricht beharrlich von zwei Schreiben). Die Verteidigung belegt, dass der Text zur Gänze aus Versatzstücken älterer VGT-Veröffentlichungen besteht, als deren Urheber der „Erstbeschuldigte“ schon aus zeitlichen Gründen nicht in Frage kommt (Der Richterin erscheint es allerdings als besonders bemerkenswert, dass im Bekenner_innenschreiben die Worte „drollig“ und „allerdings“ gestrichen wurden – warum, weiß wohl nicht einmal sie selbst.). Der Verteidiger beantragt zu diesem Punkt zudem eine Reihe von Zeugen.

Die nächsten Themenkomplexe sind die Peek & Cloppenburg- und die Kleider Bauer-Kampagnen, wobei das Hauptinteresse der Richterin sich darauf richtet, eine vermeintliche Zusammenarbeit zwischen VGT und BAT zu konstruieren – die angeblich beim VGT sichergestellten „BAT-Hefte“ erweisen sich allerdings als Hefte zu „Beratung artgerechte Tierhaltung“ und stammen zudem aus dem Jahr 1988 (!). Das ist das einzige Mal im gesamten Tagesverlauf, dass die Richterin einem Antrag der Verteidigung zustimmt – auch sie will dieses Material nun herbeischaffen lassen um sich selbst zu überzeugen.

Letzter thematischer Punkt sind angebliche taktische Ratschläge und die Gutheißung von Anschlägen durch den „Erstbeschuldigten“ – plausibel wird das nicht, zumal die Verteidigung das gesamte E-Mail, aus dem im Akt nur suggestive Ausschnitte zitiert wurden, vorlegen kann.

In weiterer Folge steht dann auch die OGPI (Offensive gegen die Pelzindustrie) im Zentrum, die der Staatsanwalt für eine der Tarnbezeichungen der angeblichen Kriminellen Organisation hält. Tatsächlich wird nur deutlich, dass in Deutschland eine Website unter diesem Namen existiert, in welcher Beziehung die zu den Vorwürfen steht, bleibt völlig im Dunkeln. Sehr deutlich wird allerdings die Haltung der Richterin im Hinblick auf die Möglichkeiten der Verteidigung: Zynische Bemerkungen in Richtung der VerteidigerInnen („Ist das jetzt auch bei der Verteidigung angekommen?“) oder der Vorschlag Fragen zu verschieben, wenn der entsprechende Aktenteil im Gerichtschaos nicht sofort auffindbar ist, sprechen eine klare Sprache. Zudem wird jeder Beweisantrag der Verteidigung mit der Bemerkung, dass sich das Gericht „das Recht darüber zu entscheiden vorbehalte“ quittiert. Auf die Nachfrage eines Verteidigers, wann mit einer Entscheidung zu rechnen sei, reagiert die Richterin ausgesprochen unwirsch. Ein vom Verteidiger angeführtes OGH-Erkenntnis, laut dem die Verteidigung das Recht hat auf einer sofortigen Entscheidung zu bestehen, wird von ihr schlicht nicht zu Kenntnis genommen.

Insgesamt wirkt die Richterin unkonzentriert, streckenweise überfordert. Die Frage ob Laptops im Gerichtssaal zugelassen sind (Nur für Medien? Auch fürs Publikum? Und für die Angeklagten?) sorgt immer wieder für Unterbrechungen. Eine konsistente Linie lässt die Richterin dabei nicht erkennen – nach eineinhalb Tagen ungestörter Laptop-Benützung durch einige der Beschuldigten, unterbindet sie dies jedenfalls im Lauf des Nachmittags plötzlich mit dem Argument, das Laptop-Verbot sei schon in der Ladung zur Hauptverhandlung gestanden. Die AnwältInnen stellen daraufhin den Antrag Laptops zu erlauben, oder – falls tatsächlich die Sorge besteht, die Betroffenen könnten über Internet kommunizieren – durchs Gericht entsprechend präparierte Geräte zur Verfügung zu stellen.

Zum Teil kippt die Verhandlung ins Absurde, wenn etwa die Frage eines Verteidigers, woran sich erkennen lasse, dass es sich bei einer vorliegenden Namensliste um eine Liste von VGT-Mitgliedern handle, von der Richterin mit „aus dem Abschlussbericht“ beantwortet wird. Auch die Möglichkeit, dass in Österreich mehr als eine E-Mailliste mit Tierrechts-Bezug existieren könnte, scheint ihr völlig neu. Für Erheiterung sorgt auch der Staatsanwalt, der nach bedeutungsschwerer Einleitung („UL, das ist möglicherweise die Abkürzung für…“) feststellen muss, dass „in dem Fall wohl doch“ „Unterschriftenlisten“ gemeint waren.

Zwischen Erheiterung und Empörung schwanken auch die Reaktionen auf das Schlussstatement der Richterin: Um zu zeigen, dass sie sich „gut vorbereitet“ habe, zitiert die Richterin aus einem Buch des „Erstbeschuldigten“ („Widerstand in der Demokratie“) und verdreht den Titel zum „Widerstand gegen die Demokratie“. Der Lapsus erscheint durchaus symptomatisch für die „gute Vorbereitung“. An dieser Stelle wird sie ziemlich emotional – immerhin wird in dem Text vorsichtige Skepsis in Bezug auf das Verhältnis der Justizbehörden zu sozialen Bewegungen geäußert – wieso das allerdings irgendeine Relevanz für den Prozess haben sollte (oder dürfte), bleibt offen.

Der Prozess wird am 8. März um 09:00 Uhr am Landesgericht Wiener Neustadt fortgesetzt.

Gemeint sind wir alle · admin · March 05, 2010 12:38 PM ·

The show must go on in freedom

i hope you will become the best live ever in your next live. i hope you will be free!

in memory to you, anika

Trux · Administrator · March 05, 2010 11:54 AM ·

Zirkus Universal Renz, Karlsruhe

Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, brutale Übergriffe gegenüber Personen… die Liste der Kritik-Punkte beim Zirkus Universal Renz ist lang. Das Netz ist voll mit Negativ-Schlagzeilen, selbst KA-News berichtete darüber. Zeit, aktiv zu werden, oder?

Es gibt vielfältige Möglichkeiten:

1. Nicht in Zirkusse mit Tieren gehen (Alternativen z.B. Circus Flic Flac)
2. Menschen, die in den Zirkus gehen wollen, darauf hinweisen
3. Überall liegen kostenlose Eintrittskarten rum, diese könnte man einsammeln…
4. Eine Demo organisieren
5. Eine Mail ans Veterinäramt Karlsruhe schreiben: luv@karlsruhe.de
6. Eine Mail ans Marktamt Karlsruhe schreiben: ma@karlsruhe.de

7. Einen Kommentar unter den Artikel von KA-News schreiben,
8. Bei KA-News abstimmen (momentan sprechen sich erst 26,97% gegen (Wild-)Tierhaltung aus) –> Achtung, die Umfrage gibt es bereits nicht mehr!
etc.

Der Panther

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.

Rainer Maria Rilke

Bilder von Tieren auf Asphalt, hinter Gitter:

Tierhaltung beim Zirkus Universal Renz

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Karlsruhe Vegan · Silke · March 05, 2010 10:50 AM ·

Prozessbericht, 2. Prozesstag, 4. März 2010

Sprach Richterin Sonja Arleth am ersten Prozesstag noch von einem „fairen Prozess“, so demonstrierte sie am zweiten Prozesstag richterliche Willkür. Fassungslos ließ einer der Anwälte nach mehrmaliger Bitte im Protokoll vermerken, dass er bereits dreieinhalb Minuten lang stehend auf sich aufmerksam zu machen gesucht hatte, ohne das Wort erteilt zu bekommen. Die Richterin hatte ihn schlichtweg ignoriert, ebenso wie Einwände anderer AnwältInnen, sowie des Angeklagten Martin Balluch.

Arleth las aus ALF-BekennerInnenschreiben vor und stellte Balluch unzählige Fragen deren Antwort sie nicht abwartete. Auf Nachfrage eines Anwaltes wurde klar, dass Arenth die BekennerInnenschreiben nicht dem Akt entnommen, sondern selbst recherchiert hatte.

Nach mehrmaligem Bitten des Angeklagten, die Fragen der Reihe nach und zusammenhängend zu stellen, bzw. ihm Möglichkeit zur Antwort zu geben, ließ die Richterin seine Ausführungen sporadisch zu, wobei sie dabei mit ihrem Assistenten zu sprechen begann, in Akten blätterte und keinerlei Regung zeigte, als Balluch vor sich hin summte, anstelle seine Aussage fortzusetzen. Von den AnwältInnen, die diesem Treiben ebenso fassungslos gegenüberstanden, wie das Publikum, wurde mehrmals der Rat erteilt, nicht zu sprechen, wenn Richterin Arleth nicht zuhörte.

Aus dem Publikum – empörtes Raunen – doch selbst „Zuhören!“-Zwischenrufe wurden von der Richterin selten wahrgenommen. Hin und wieder reagierte Arleth mit einem ungeduldigen „Ich höre zu, Herr Dr.“, um sich abermals zu unterhalten.

Die Richterin stellte allerlei irrelevante Fragen zur politischen Einstellung Balluchs: „Sie sind ja vegan. Sind sie dafür, die Gesellschaft zu veganisieren?“ oder „Sind sie gegen Jagd? [..] Sind sie dagegen, Tiere zu züchten?“ Die Richterin agiert voreingenommen, sie war nicht daran interessiert, die Stellungnahme des Angeklagten zu berücksichtigen. JournalistInnen verließen den Gerichtssaal mit der Begründung „es nicht mehr auszuhalten“.

Der erste Teil des zweiten Prozesstages war eine unerträgliche Farce. Auf Bitten der AnwältInnen wurde die Mittagspause vorzeitig eingelegt. Skurriler Weise war Richterin Sonja Arleth nach der Pause besser aufgelegt. Einleitend erklärte sie, die Befragung nun langsamer und „der Reihe nach“ weiter zu führen. Sie würde nun Fragen zu den einzelnen Beweisanträgen der Staatsanwaltschaft stellen und anschließend Staatsanwalt Handler und den AnwältInnen die Möglichkeit zur eigenen Befragung geben.

Beinahe lächerlich stellte sich die Szenerie nun dar: ProzessbeobachterInnen sprachen von „Kasperltheater“ und „Kindergarten“. Die Richterin interessierte sich für Tierschutz, Kampagnenarbeit und das Leiden der sogenannten „Pelztiere“. Ein Video des Angeklagten über Pelzfarmen in Norwegen wurde vorgeführt, Arleth bezeichnete es als „zulässig“ und gleichzeitig als „nicht relevant“. Ihre Fragen zur „Haltung“ und Fütterung der Tiere gingen jedenfalls weit über die Themen eines Strafprozesses hinaus.

Und so blieben an diesem Prozesstag viele Fragen offen. Es schien nicht einmal der Richterin selbst, klar zu sein, warum gewisse Themen Gegenstand der Verhandlung waren. Um die Frage von Schuld oder Unschuld drehte sich die Verhandlung kaum. Staatsanwalt Handler war wortkarger als erwartet. Die Verhandlung endete pünktlich um 15.30 und wird am 05. März mit der Einvernahme von Martin Balluch fortgesetzt.

Gemeint sind wir alle · admin · March 05, 2010 08:14 AM ·

Braker?s Go 2 - Eisdiele (Leipzig)

Ableger der nettenb kleinen Eisdiele in Connewitz der vom 02.04.-31.10. geöffnet hat. Im Angebot ständig zwei Sorten *selbstgemachtem Sojaeis* (meistens Vanille und Schoko, Pflaume wurde auch schon mal gesichtet), für 60 cent pro Kugel. Daneben gibt es auch noch vegane Fruchtsorbeteis z.B. Mango.

Veganguide · March 05, 2010 03:15 AM ·

.next exhibitions: wien & münchen.

flyer trouble x exhibitions vienna and munich

.ÜBER:

.how to TROUBLE X:
-never perfect!-
(.eine ausstellung…)

.TROUBLE X – comix, die nur so tun, als ob sie comix wären.
.wo sonst ein comic eine geschichte erzählt, jubelt TROUBLE X einer_m ein bestimmtes thema einfach unter.
.mit anekdoten, überzeichnungen („bitterer realität“), collagen aber „notfalls“ auch mal (fast) nur text versucht TROUBLE X inhalte, (selbst-)reflektions-prozesse und (alternative) „lösungs“-ansätze aber auch witz, (selbst-)ironie sowie den d.i.y.-gedanken zu transportieren. dabei geht es meist um (trans*-)gender, die/eine (linke) queer (-/szene) (in berlin), diskriminierung/en, (eigene) privilegien/gewohnheiten aber auch um liebe, lust und frust im alltag sowie um die obligatorischen schnecken. was erstmal langweilig und trocken klingt wird von TROUBLE X meistens ernst, oft wütend aber (fast) nie ohne humor erzählt.
.frei nach dem motto: comix kann jede_r und sollten auch allen zugänglich sein, sind die selbst-verlegten zines kostenlos, s/w, nie perfekt aber immer d.i.y..

.how to TROUBLE X:
.never perfect!
(.eine ausstellung…)

.präsentiert bisher unveröffentlichte neue bilder als zweifarbige grosz-formatige siebdruck-plakate sowie das letzten sommer erschienene aktuelle zine „heartcore“.
.es werden skizzen und rohfassungen der bisher veröffentlichten comix gezeigt, sowie eine weitere runde des „d.i.y.-comic-projektes“ eröffnet.
.bei der vernissage gibt es alle zines als kostenlose exemplare zum mitnehmen, merch und diesmal auch erstmalig zweifarbige siebdrucke zum (leider) käuflichen erwerb.

TroubleX · :t: · March 04, 2010 03:38 PM ·

vego Foodworld (Berlin)

Eröffnung am 06.März 2010!!! Willkommen bei vego Foodworld! Wir sind das neue vegetarisch/vegane Bio Fast-Food Restaurant in Berlin-Prenzlauer Berg am Helmholtzplatz. Solltest Du Appetit auf einen deftigen Burger, selbstgemachte Bio-Pommes, Wraps, Pizza wie beim guten Italiener, einen frischen Salat oder einen entspannten Kaffee und Kuchen haben... bist Du bei uns genau richtig! Unsere Auswahl ist riesig! Komm vorbei und lass dich überzeugen. Das vego Foodworld Team freut sich auf Dich!

Veganguide · March 04, 2010 02:33 PM ·

Anti-Pelz-Party ?Justice Beatz? nach der ?Fur & Fashion/ Frankfurt Pelzfrei? ? Demo am 13. März 2010

? Samstag, 14. März 2008; Demobeginn 13 Uhr
? Justice Beatz: Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr
? im KOZ (Uni-Campus, Bockenheimer Warte)
? Infos: http://www.fuf.tirm.de und
http://www.justice-beatz.de

Vegan Geeks · justice_beatz_2010 · March 04, 2010 01:07 PM ·

vegan . ch Podcast Episode 35: Interview mit Dr. Ernst Henrich vom Hotel Swiss Vegan

Mit dem Besitzer und Intitator der Hotel Swiss Vegan Dr. Ernst Henrich konnten wir ein sehr aufschlussreiches und ausführliches Gespräch zu seinen Beweggründen sowie über das einmalige Hotel Swiss Vegan und seinen anderen Projekten führen.

Vegan.ch · admin · March 03, 2010 10:55 PM ·

Prozessbericht, 1.Prozesstag, 2. März 2010

Wider Erwarten läuft die Ausgabe der Platzkarten zügig und reibungslos ab, pünktlich um 7.30 bekommen Privatpersonen ohne Identitätsfeststellung oder Ausweisleistung pro Person eine Platzkarte für den heutigen Prozesstag ausgehändigt, die auch im Laufe der Verhandlung an andere Personen weitergegeben werden kann. Für MedienvertreterInnen gibt es ein Extra-Kontingent an Karten, die vorreserviert werden können (für Privatpersonen ist das leider nicht möglich).

Im Gerichtssaal selbst darf nicht telefoniert werden, SMS schreiben ist allerdings möglich und FM4 twittert an diesem ersten Prozesstag live aus der Verhandlung (siehe twitter.com/Burstup) und wird das laut Aussage des FM4-Journalisten auch zukünftig tun.

Zu Beginn des „Monsterprozesses“ verkündet Richterin Sonja Arleth einige allgemeine Regeln wie z.B. das Lautlosstellen der Handys und die Aufforderung Beifalls- oder Unmutsäußerungen zu unterlassen. Sollten demnach Personen diesen Richtlinien nicht Folge leisten, würde sie bis zu drei Abmahnungen aussprechen und anschließend die entsprechenden Personen aus dem videoüberwachten Gerichtssaal entfernen lassen.

Aufgrund der Soli-Kundgebung direkt vor dem Landesgericht Wiener Neustadt sind Sambagruppe, Parolen und Musik gut durch die geschlossenen Fenster hörbar und zu Beginn ist es auf den hinteren Plätzen schwierig alles akustisch zu verstehen. Das Mikro wird lauter eingestellt und die Richterin, die sich dadurch nicht aus der Ruhe und ihrem Konzept bringen lässt, beginnt mit dem Abfragen der „Generalien“ (Grunddaten, Schulbildung, Einkommen, Unterhaltspflichten) und der Verlesung der Strafregisterauszüge.

Danach weist die Richterin darauf hin, dass sie keine politischen Statements im Gerichtssaal haben will, da dies nicht der Ort hierfür sei, der Prozess sei klar, effizient, sachlich und nüchtern zu führen.

Anschließend beginnt Staatsanwalt Handler mit seinen Ausführungen zur vermeintlichen Kriminellen Organisation. Um die Grundlagen dieser Organisation zu verstehen, sei vorher ein Blick nach Großbritanien nötig, insbesondere die Gründung der Animal Liberation Front (ALF) und die Shac-Kampagne seien ausschlaggebend für die Anklagepunkte, so Handler. Ganz allgemein kann zum Vortrag des Strafantrages durch den Staatsanwalt gesagt werden, dass er beispielsweise durch wiederholende Aufzählungen von Brandanschlägen (obwohl diese nicht vorgeworfen werden) versucht immer wieder massiv Stimmung gegen die Angeklagten zu machen. Auch ist er sich nicht zu blöd zu erwähnen, dass das US-amerikanische FBI die Animal Liberation Front jedenfalls als „terroristische Vereinigung“ qualifiziert.

Beim Vortragen lässt aus unerklärlichen Gründen Staatsanwalt Handler wesentliche Elemente aus der Anklage weg wie etwa die Ausführungen zur vermeintlichen Abschirmung gegenüber Strafverfolgungsmaßnahmen. Als klar und einheitlich kann die Linie der Staatsanwaltschaft nicht bezeichnet werden, auffällig ist weiters, dass sich Handler durch „Handler, du Lügner!“-Rufe, die von draußen in den Verhandlungssaal dringen, mehrmals aus dem Konzept bringen lässt.

Kurz nachdem der Staatsanwalt die Anschuldigungen gegen einzelne Angeklagte erläutern will, schallt von der Kundgebung vor dem Gericht Edith Piafs „Non, je ne regrette rien“ in den Gerichtssaal, mit dem offenbar auch der Geschmack der Richterin getroffen wurde, da Handler seinen Vortrag aufgrund des allgemeinen Gelächter im gesamten Raum unterbrechen muss.

Nachdem sich alle wieder eingekriegt haben führt Handler seine Verdachtsmomente gegen einzelne Beschuldigte weiter aus und endet mit dem Satz, dass seit dem 21. Mai 2008 keine tierrechtsrelevanten Anschläge gegen Kleider Bauer mehr verübt worden sind und auch sonst dementsprechende Delikte zurückgegangen sind.

Die Richterin Sonja Arleth setzt danach mit ein paar allgemeinen Ansagen wie z.B. dass das Gericht zur Wahrheitsfindung verpflichtet ist und im Zweifelsfall für die Angeklagten entschieden werden muss, fort, kurz darauf beginnt sie allerdings mit der Verlesung der OGH-Entscheidung vom 21. Oktober 2008, mit dem die Grundrechtsbeschwerde einiger Angeklagten gegen die Untersuchungshaft aufgrund des dringenden Tatverdachts abgewiesen wurde. Durch diese nicht vorgesehene oder aus prozessualen Gründen notwendige Verlesung einer Entscheidung, in der – trotz fehlender Beweise – der Soko in ihrer Konstruktion einer Kriminellen Organisation inhaltlich voll stattgegeben wurde, macht nun wiederum die Richterin Stimmung gegen die Angeklagten und weist die Richtung, in dessen Licht das weitere Verfahren stehen wird: tendenziösen Ermittlungen der Soko Pelztier werden Raum gegeben und durch die sich wiederholende Aufzählung vielerlei Straftaten, die weder in Verbindung noch in die Nähe einzelner Beschuldigter gerückt werden können, wird die vermeintlich kriminelle Energie der Angeklagten aufs Neue suggeriert.

Gegen 11.45 gibt es eine einstündige Mittagspause.

Der Nachmittag ist geprägt von den Replikten d.h. Gegenausführungen der VerteidigerInnen zum Strafantrag.
Die drei zusätzlichen Angeklagten, die erst ca. drei Wochen vor Verfahrensbeginn erfuhren, dass sie sich ab 2.März ebenfalls vor Gericht als Teil der Kriminellen Organisation verantworten müssen, haben durch deren Anwälte einen Vertagungsantrag gestellt. Immerhin hätten sie kaum Zeit für die Vorbereitung der Verteidigung gehabt.
Richterin Arleth führt kurz aus, warum sie diesen abgewiesen hat, weil nämlich ihrer Meinung nach laut Gesetz 2 Wochen als Minimum für die Vorbereitungszeit erfüllt seien. Die Verteidigung wird dazu später noch Genaueres ausführen.

Nacheinander sprechen die einzelnen AnwältInnen zu den Vorwürfen allgemein und im Speziellen zu denen ihrer MandantInnen, Lacher erntet vor allem Verteidiger Bischof wegen der „Doppelstrategie“, die er Staatsanwalt Handler unterstellt, der sich mehr und mehr hinter seinem PC-Bildschirm zu verstecken scheint. Weiters bezeichnet Bischof das Vorgehen des Staatsanwalts, sämtliche Straftaten mit Tierrechtsbezug in einen Topf zu werfen, mit ALF zu etikettieren und jenen AktivistInnen zuzuordnen, die namentlich bekannt sind, als das „System Handler“.
Rechtsanwältin Dr. Stuefer bringt außerdem vor, dass das Erläutern des Strafantrages durch den Staatsanwalt sehr viel kürzer gewesen wäre, wenn er nur strafrechtlich Relevantes erwähnt hätte; stattdessen versuche er sämtliche Kampagnen mit Tierrechtsbezug zu kriminalisieren.

Alle RechtsanwältInnen beantragen einen Freispruch für ihre MandantInnen.

Die Verhandlung endet nach einer Fragerunde an die Angeklagten, bei der sich alle für nicht schuldig bekennen und darlegen, ob sie in den folgenden Verhandlungstagen aussagen werden. Gegen 15 Uhr schließt die Richterin eine halbe Stunde früher als geplant die Verhandlung. Weiter geht’s am Donnerstag ab 9 Uhr mit der Vernehmung von Martin Balluch als „Erstbeschuldigten“.

von ProzessbeobachterInnen antirep2008

Gemeint sind wir alle · admin · March 03, 2010 10:40 PM ·

Produkt des Monats März 2010

Kaum wird’s wärmer, schon kommen die neuesten Eissorten in die Supermärkte. Endlich auch Swedish Glace, ein 100% pflanzliches Soja-Eis – wie der Name schon sagt – aus Schweden. Zwei Sorten gibt es seit dieser Woche im  Scheck-in-Center, nämlich „Edle Schokolade“ und „Feine Vanille“. Die 750 ml Packung ist derzeit EUR 2,99 im Angebot.

Beide Sorten wurden sofort getestet. Ich kannte sie zwar schon, ist aber einige Zeit her, dass ich’s das letzte Mal gegessen habe. Was sofort positiv auffällt ist die cremige Konsistenz. Also nicht erst langes Antauen, bevor es cremig wird, wie bei manchem „Echt-Eis“, das bei zu hoch eingestellter Kühltruhe sofort steinhart wird und sich mit Eiskristallen durchsetzt. Sieht man auch auf den Bildern und ist auch nach mehrmaligem Öffnen der Box so geblieben. Man kaut auch nicht auf Luft herum, wie auf vielen besonders luftigen, weil conchierten Milcheissorten mit geringem Sahneanteil.

Mir persönlich schmeckt die Vanille-Sorte besser, obwohl sie ein bisschen süß ist. Geschmacklich nicht von einem Milcheis zu unterscheiden. Supertoll übrigens zu Crepes mit Banane und Schokosauce (geht alles vegan). Geht auch gut in Kaffee.
Leider ist normales Schokoladeneis meistens so mit Geschmacksverstärkern versetzt, dass Swedish Glace Schoko geschmacklich nicht so die Offenbarung ist. Der Kakaoanteil ist halt nicht sehr hoch (nur 1,4%), schmeckt aber trotz allem seeeeehr lecker, wenn man seine Geschmacksnerven noch halbwegs in Ordnung hat. Schoko hat einen ganz winzig-leichten Soja-Nachgeschmack, Vanille überhaupt nicht, kann aber auch an der Süße liegen.
Ich finde beide Sorten geschmacklich die besten Eis-Alternativen, die es auf dem hiesigen Markt gibt, sowohl in Konsistenz als auch in Geschmack. Schlägt alle – auch wesentlich teureren Marken – und hat das beste Preis-/Leistungsverhältnis.

Die Inhaltsstoffe seht Ihr auf dem folgenden Bild (Schoko statt Vanillearoma 1,4% Kakaopulver).

Hier noch ein paar Fakten, die hoffentlich nicht zu seitenlangen Diskussionen anregen:

*Swedish Glace hat in GB das Gütesiegel der Vegetarian Society und von Viva! (Vegetarians International Voice for Animals).
*Zudem entspricht es den Vorgaben für koshere Nahrungsmittel.
*Auf Nachfrage wurde mir bestätigt, dass keinerlei tierische Bestandteile verarbeitet werden, das Eis also 100% pflanzlich ist.
*Das Produkt erhebt nicht den Anspruch eines Bio-Produkts, es ist gentechnik-frei.
*Swedish Glace wird in Nordeuropa unter dem Namen Tofuline vertrieben und wird von Ingman Glass AB Ahus, einer Tochter des finnischen Unternehmens Ingman Icecream Oy AB hergestellt. Ingman hat keine Verbindung zu Nestlé mehr.
*Die Verpackung wird in Schweden von Superfos hergestellt und besteht aus PP.

Vielen Dank Susanne, für diesen wunderbaren Artikel samt Fotos.

Ein weiterer Artikel über Eis findest Du hier.

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Karlsruhe Vegan · Silke · March 03, 2010 08:21 PM ·

Depression als Mittel der Veganervernichtung

Depression ist Wut nach Innen. Ähnlich wie zu viel Joggen, bei dem dann die Gelenke kaputt gehen, kippt etwas um und kehrt sich in die andere Richtung. Das heimtückische an einer Depression ist ihre Manifestation als schleichende Vergiftung. Und selbst an dem Punkt, an dem man die Vergiftung bemerkt, ist für die meisten Betroffenen noch [...]

Ava Odoemena · Ava Odoemena · March 03, 2010 07:39 PM ·

Was ist an diesem Tod eigentlich mysteriös?

Die berliner Polizei hat am letzten Wochenende mal wieder einen (unbewaffneten) Menschen umgebracht. Nach einem Polizeieinsatz kam er ins Krankenhaus, wo er an inneren Blutungen starb. [Hier] findet sich z.B. der taz-Bericht, an dem ich mich im folgenden orientiere. Ärgerlich finde ich, dass sich der Artikel komplett an der Darstellung der Polizei orientiert. Es ist wohl kaum [...]

Vega · Administrator · March 03, 2010 05:13 PM ·

Straßenvokü (Ulm)

,,Wir finden: gesundes, leckeres Essen ist für alle da. Ein zufriedener, gesättigter Magen darf nicht vom Geldbeutel eines_r Jeden abhängen.. Die Realität sieht leider anders aus. Und dennoch werden täglich noch essbare Lebensmittel weggeworfen. Gleichzeitig werden Herrschaftsverhältnisse nicht nur in Beruf, Arbeit und Schule ausgedrückt, sondern auch indirekt durch unser Konsumverhalten. Weil wir nicht wollen, dass Tiere ausgebeutet und ermordet werden, kochen wir vegan, also ohne tierische ,,Produkte''. Und da alleine essen sowieso keinen Spaß macht, laden wir dich und euch alle ein!'' Leider noch unregelmäßig, aber sonst immer in der Hirschstraße zwischen Deichmann und Apotheke. Aktuelle Termine auf der Website.

Veganguide · March 03, 2010 04:08 PM ·

Bericht zur Solidemo am 2.3.2010

Solidemo


Am gestrigen Aktionstag (2.3.) zum Prozessauftakt in Österreich demonstrierten ca. 50 Menschen in Dortmund für die Einstellung des Verfahrens und zeigten ihre Solidarität mit den Betroffenen aus unserem Nachbarland. Trotz einsetzenden Regens wurde kraftvoll auf das Anliegen der weitläufig aus dem Umkreis Dortmund angereisten DemonstrantInnen aufmerksam gemacht. Anhand einer lebensgroßen Figur wurde den PassantInnen deutlich gemacht, welche legalen Handlungen und Grundrechte durch Ermittlungsbehörden und Gesetzgebung in Zusammenarbeit mit Wirschaftsunternehmen kriminialisiert und eingeschränkt/ignoriert werden. So wurde aufgezeigt, dass die weltweiten Angriffe auf die Tierschutz- und Tierrechtsbewegung nicht nur einige ausgewählte, sondern alle Menschen betreffen. Über Flyer, Transparente, Schilder und lautstarke Stimmen wurde an diesem Tag gezeigt, dass die Betroffen nicht allein sind.

Weltweite Solidaritätsbekundungen fanden zeitgleich zum Beispiel in Spanien, Finnland, Deutschland, England, den Niederlanden, der Schweiz, und natürlich auch in Österreich selbst statt. Der Prozess ist für mindestens ein halbes Jahr angesetzt, mit mehreren Verhandlungstagen in der Woche und Anwesenheitspflicht für die Angeklagten. Eine gesicherte Existenz und ein freies, geregeltes Leben ist für diese unmöglich. Willkürliche und haarsträubende Vorwürfe, widersprüchliche und offensichtlich gelogene Beweisführungen, sowie das Konstrukt einer kriminellen Organisation unter Individuen mit politisch und privat immensen Differenzen zeigen deutlich, dass der Prozess einzig das Ziel hat eine soziale Bewegung zu durchleuchten und handlungsunfähig zu machen. Dieser Angriff trifft unmittelbar die AktivistInnen in Österreich, stellt jedoch auch eine Gefahr für alle sozialen Bewegungen dar, denn wenn Kampagnen gegen die Unternehmenspolitik eines Wirtschaftsunternehmens, die Aufklärung der Bevölkerung über Missstände in unserer Gesellschaft, Demonstrationen und Protest gegen Ausbeutung und Unterdrückung kriminalisiert werden, werden unsere Grundrechte mit Füßen getreten oder schlichtweg ignoriert. So ein Zustand und solch eine Entwicklung darf nicht hingenommen werden. Die Ereignisse in Österreich gehen jeden etwas an, dem diese Grundrechte unserer Gesellschaft wichtig sind!

Informationen zum Prozess: antirep278a.blogsport.de und antirep2008.tk

Spendenkonto - direkte Unterstützung für die Prozesskosten der betroffenen TierrechtlerInnen in Österreich:

Rote Hilfe e.V.
Kontonummer: 191100462
Bankleitzahl: 44010046
Postbank Dortmund
Zweck: § 278a


Solidemo
Solidemo

Tierrechte Münster · March 03, 2010 02:44 PM ·

Buddha Burgers [Restaurant] (Tel Aviv)

Veganes Restaurant zum drinnen und draußen sitzen mit riesiger Auswahl (viele verschiedene Burger, Pizza, Tortilla, Reisgerichte....), außerdem kaltes Büffett. Zu beachten ist, dass es hier eine größere Auswahl gibt als in der, ebenfalls in Tel Aviv gelegenen, Zweigstelle. Karte auch auf Englisch zu erhalten. Preise umgerechnet um die 5€.

Veganguide · March 03, 2010 01:11 PM ·

Soliparty 12.03. für Boehringer-Besetzis

Nandu · erasmus · March 03, 2010 11:41 AM ·

Actionday against the finnish fur industry

On Friday the 26 th about 10 animal rights protestors held a loud demonstration in front of the finnish consulat in Hamburg in support of the international day of action against the finish fur industry!  Finnish activists just published an investigation on fur farms in Finland and now try to make fur farming illegal there. Besides [...]

Tierbefreiung Hamburg · admin · March 03, 2010 12:14 AM ·

Freiheit für die österreichischen Tierrechtler_innen

Am 2. März 2010 beginnt der Prozess gegen die österreichischen Tierrechts- und Tierschutzaktivist_innen, denen die Bildung einer vermeintlich kriminellen Organisation vorgeworfen wird. Um den öffentlichen Druck auf die österreichischen Behörden zu erhöhen und unsere Solidarität mit den verfolgten Aktivst_innen zu bekunden, findet zum Prozessbeginn ein internationaler Aktionstag statt. In Hamburg gibt es am 02.03 zwei [...]

Tierbefreiung Hamburg · admin · March 03, 2010 12:13 AM ·

10. Tierbefreiungs-Norddemo am 10.4. in Kiel

…WEIL TIERAUSBEUTUNG ALLGEGENWÄRTIG IST Aufruf zu einem Tierbefreiungs-Aktionstag in Kiel am 10. April 2010. Wir wollen an diesem Tag die glatte Fassade der allgegenwärtigen und alltäglichen Tierausbeutung niederreißen, um die gewalttätige Realität, die Tiere jeden Tag erleiden müssen, offenzulegen. Mit einem Tierrechtsmarkt, zahlreichen Kundgebungen, kreativen Protestaktionen, Straßentheater und einer gemeinsamen Demonstration wollen wir die althergebrachten Formen [...]

Tierbefreiung Hamburg · admin · March 03, 2010 12:13 AM ·

Stoppt die Kriminalisierung der österreichischen Tierrechtsbewegung!

Am 2. Mail versammelten sich ca. 16 AktivistInnen vor dem österreichischen Konsulat in Hamburg, um gegen die Kriminalisierung der österreichischen Tierbefreiungs- und Tierschutzbewegung zu protestieren.  Danach wurde noch  für einige Zeit in der Hamburger Innenstadt demonstriert und PassantInnen über das Verteilen von Flyern informiert. Die Aktionen fanden statt im Rahmen eines globalen Aktionstages anlässlich des Prozessbeginns [...]

Tierbefreiung Hamburg · admin · March 03, 2010 12:11 AM ·

Zusammenfassung vom Aktionstag am 2.3.2010

Hier eine kurze Zusammenfassung mit Links zu Berichten und Bildern von Aktionen die heute stattgefunden haben:

In Bremen gab es am Vormittag eine Solidemo und in München besetzten AktivistInnen das österreichische Generalkonsulat – Zeitungsbericht zu München.

Zu Mittag fand in Luzern eine Soli-Aktion statt und in Kiel demonstrierten AktivistInnen vor dem österreichischen Konsulat.

Abends gabs eine Demo in Innsbruck und in Wienweitere Fotos.

Ausserdem gab es Demos und Soliaktionen in Stockholm, Berlin, Dresden, Dortmund (Berichte hier und hier),Stuttgart (Video), Barcelona, Madrid, Helsinki, Magdeburg, Hamburg, Amsterdam, Bern, Genf, Zürich, Dublin (Fotos),London, Mailand, Warschau und klarerweise auch in Wiener Neustadt beim Gerichtsgebäude ( Bericht 1 , Bericht 2 , Fotos, Video 1, Video 2 )

In Wien (z.B an der Triesterstraße) und entlang der Autobahn A2 nach Wiener Neustadt wurden Transparente aufgehängt.

at.indymedia ticker

Gemeint sind wir alle · admin · March 02, 2010 06:00 PM ·

02. März: Erste Eindrücke vom Prozessauftakt

Die Angeklagten wurden vor dem Gericht in Wiener Neustadt bereits von einer Demo mit vielen solidarischen Menschen begrüßt. Während des Prozesses konnten im Saal Solidaritätsbekundungen in Form von Sprechchören und Musik vernommen werden, vor den Fenstern schwebten Luftballons mit dem Aufdruck “Smash §278a” und daran befestigten Plakaten.
In zahlreichen Städten kam es zu Solidaritätsbekundungen, so wurde etwa in München das österreichische Konsulat besetzt.
Erste Berichte zu dem Prozessauftakt finden sich etwa auf Indymedia und Twitter.
Im Laufe des Tages wird es noch weitere Soli Demos und Aktionen geben, in Kürze findet sich auf antirep ein kurzer Bericht zum ersten Prozesstag.

Gemeint sind wir alle · admin · March 02, 2010 04:13 PM ·

Haben Menschen Rechte?

In dieser Szene der Serie Stargate SG-1 geht es um ein interessantes ethisches und philosophisches Thema. Es findet zwar in einem Science-Fiction Kontext statt, aber es gibt einige Parallelen zur realen Welt. In der Serie gelten die sogenannten Goa’ulds als die Bösen. Sie sind eine parasitische Lebensform die einen Wirt brauchen um zu leben. Die Goa’uld [...] Ähnliche Beiträge:

Vegan.ch · Rafael · March 02, 2010 10:16 AM ·

Eislabor (Bremen)

Hier gibt es viele vegane und hausgemachte Eissorten!

Veganguide · March 02, 2010 03:36 AM ·

Suppkultur (Bremen)

Es gibt jeden Tag mindestens eine vegane Suppe!

Veganguide · March 02, 2010 03:25 AM ·

Mekong - Grill (Bremen)

Diverse vegane Speisen zu recht günstigen Preisen. Nicht zu verwechseln mit dem Restaurant Mekong welches sich in der selben Straße befindet. Einfach an der Haltestelle Sielwall austeigen und man ist quasi schon da.

Veganguide · March 02, 2010 03:17 AM ·

Chez Bao (Bremen)

Haben vegane Tofu(es gibt Räucher und Currytofu) Baguettes mit veganer Mayo und es gibt jeden Tag ein neues Curry.   Sehr zu emfpehlen der Laden. Sehr nettes Personal!

Veganguide · March 02, 2010 03:10 AM ·

Vegan Café in Zürich

Der Tierrechtstreffpunkt und feinschmecker Vokü mit Bar und feinstem veganen Essen findet jeweils am ersten Freitag im Monat statt. Beginn ab 19:30 im infoladen kasama in zürich. menu am 5. März:  Pflanzefresser zu Gast “Kaum zu glauben! Das Vegan Cafe wird im März bereits ein Jahr alt. Was am Anfang klein und intim war, hat sich zu einem [...] Ähnliche Beiträge:

Vegan.ch · admin · March 01, 2010 11:01 PM ·

Antirep 2008 – Presseaussendung: “Wir fordern die sofortige Einstellung des Prozesses gegen TierrechtsaktivistInnen!”

Utl.: Stellungnahme der Antirepressionsgruppe zum Prozessbeginn gegen 13 TierrechtsaktivistInnen nach 278a StGB

Wien (OTS) – Nach jahrelangen intensiven Ermittlungen, unter Ausschöpfung fast aller technisch und juristisch möglichen Überwachungsmethoden, kam es am 21. Mai 2008 österreichweit zu 23 Hausdurchsuchungen, zehn Verhaftungen und dreieinhalb Monaten U-Haft gegen AktivistInnen aus der Tierrechtsbewegung.

“Es sind die Ergebnisse von jahrelangen Bespitzelungs- und Kriminalisierungsversuchen, die ab 2. März am Landesgericht Wiener Neustadt der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen.”, so Alex Sommer von der UnterstützerInnengruppe “Antirep2008″. Ergebnisse, auf die nicht zuletzt die Angeklagten selbst einmal mehr gespannt warten. “Der mittlerweile zehn Meter dicke Strafakt beinhaltet nicht nur allerlei Anschuldigungen und Mutmaßungen. Er strotzt nur so von Lücken, fehlenden Beweisketten und verweist einmal mehr auf ‘unbekannte MittäterInnen’, die offensichtlich trotz massiver Überwachung nicht ausgeforscht werden konnten.”, kritisiert Alex Sommer.

Alex Sommer verweist auch auf die hohen Ermittlungskosten: Es sind durch die Ermittlungsmaßnahmen mittlerweile Summen in Millionenhöhe angefallen. Darunter fällt u.a. die Finanzierung der “Sonderkommission Pelztier”, die im April 2007 bei einem Treffen zwischen der Kleiderbauer-Konzernleitung und hochrangigen InnenministeriumsvertreterInnen eingerichtet worden ist. “Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut eine politische Bewegung mundtot zu machen und in den finanziellen Ruin zu treiben. Gleichzeitig wird medial ein durch die angebliche Kriminelle Organisation verursachter Schaden in Millionenhöhe kolportiert, der bereits vor dem Prozess auf ca. 300.000 Euro reduziert werden musste.”, kritisiert Sommer.

“Das Gefühl, dass hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird, werden Beschuldigte, deren Familie und FreundInnen, UnterstützerInnen und alle Menschen, die in der einen oder anderen Form politisch aktiv sind, egal ob feministisch engagiert oder aktiv gegen alte und neue Nazis, nicht los.”, so Sommer. Es stellt sich die Frage, was bei einem – für Staatsanwaltschaft, Verfassungsschutz und ermittelnde BeamtInnen der Sonderkommission – “erfolgreichen” Prozessausgang mögliche Konsequenzen für unangepasste BürgerInnen sein könnten.

Sommer dazu: “Herbeihalluzinierte Kriminelle Organisationen wären in der Folge in vielerlei Hinsicht denkbar und somit politische AktivistInnen kriminalisierbar. Es bleibt zu hoffen, dass sich auch in Zukunft politisch engagierte Menschen abseits von Mainstream und Parteienlandschaft nicht den Mund und schon gar nicht die Gedanken verbieten lassen. Denn dann hätten die politischen Kräfte, die diesen Prozess überhaupt möglich gemacht haben, erst recht gewonnen.”

“Aus Solidarität mit den Angeklagten erklären wir uns alle für die Kriminelle Organisation nach 278a, die ja ohnehin nur in den Hirnen von ermittelnden BeamtInnen und Staatsanwaltschaft besteht! Wir appellieren an die Richterin Sonja Arleth und ihre Vernunft, das Verfahren einzustellen und eine Auflösung der Sonderkommission anzuregen!”, schließt Sommer.

Rückfragehinweis:
Telefon: 0681/203218 42
Email: presse-antirep2008[a]riseup.net (PGP Key)

Gemeint sind wir alle · admin · March 01, 2010 10:04 AM ·

Kohlekraftkanonen

Künstlerisch und inhaltlich gut gemachter Spot gegen Kohlekraft: Die Internetseite zum Film finde ich auch recht gut. [via 1000]

Vega · Administrator · February 28, 2010 08:39 PM ·

Itchigidanna (Jerusalem)

Sehr kleines indisches Restaurant. Zum drinnen und draußen sitzen. In einer Seitenstraße des Mahane Yehuda - Marktes gelegen. Auswahl ist nicht wirklich groß, Menü steht leider nur auf hebräisch an der Wand.  Es gibt Thali (Tablett mit Reis, Brot und vielen verschiedenen lecker zubereiteten Gemüsesorten und Dal) in 4 verschiedenen Größen zwischen 35 und 59 Schekel.

Veganguide · February 28, 2010 05:43 PM ·

Ein paar Gedanken über die Zukunft der Nichtarbeit

Unsere momentane Arbeitspolitik ist antivegan, weil sie sich in erheblichem Maße gegen Menschen richtet und Symptomverwaltung eines veralteten Systems betreibt, welches in der heutigen Zeit einfach nicht mehr funktioniert. Wenn Politik sich unter einer Ideologie zusammenschließt, dann besteht auch die Gefahr, dass sie ihre Ideologie parallel zur Wirklichkeit betreibt,  auch dann, wenn sich sozusagen die Wirklichkeit [...]

Ava Odoemena · Ava Odoemena · February 28, 2010 05:38 PM ·

staatliche Tötungsreflexe

Schon etwas in die Jahre gekommen (über 10 Jahre alt) aber immer noch hockaktuell ist dieser Text des Rechtsanwalts Rolf Gössner der zwei Fälle schildert in denen Polizisten wehrlose Menschen erschossen und damit vor Gericht ungestraft durch kamen. Was ich daran so besonders kurios finde (denn das Bullen durch Gerichte sehr selten verurteilt werden ist ja [...]

Vega · Administrator · February 28, 2010 05:29 PM ·

Olam Hateva - Nature World (Jerusalem)

Bioladen mit großem Sortiment, gleich neben dem Mahane Yehuda - Markt. Sehr viele frische Produkte, Säcke voll Hülsenfrüchte etc. Außerdem gute Auswahl Tofu, Aufschnitten, sogar Seitengeschnetzeltes...

Veganguide · February 28, 2010 05:29 PM ·

Hamarakia (Jerusalem)

Alternativ angehauchte, sehr gemütliche Location in der Jerusalemer Neustadt... Auch "Suppenküche" genannt. Nette Leute treffen und natürlich Suppe essen. Es gibt 2-3 verschiedene Suppen zur Auswahl, von denen zumeist auch min. eine vegan sein müsste (die restlichen vegetarisch), dazu lecker Brot. Leider nicht so billig (28 Schekel), dafür sind die Getränke günstiger.  Hin und wieder Livemusik. Geöffnet von Sonntag bis Donnerstag, etwa ab 19 Uhr.

Veganguide · February 28, 2010 05:13 PM ·

13.3.2010 fur&fashion-Demo Frankfurt Pelzfrei

Sa, 13.03.2010 - Frankfurt (Hauptwache)
Fur&Fashion-Demo / Frankfurt Pelzfrei

Großdemo gegen die Pelzindustrie und alle anderen Formen der Tierausbeutung. Infostände ab 11 Uhr am Treffpunkt. Demobeginn um 13 Uhr.
http://www.fuf.tirm.de/

Vegan Geeks · vampi · February 28, 2010 11:25 AM ·

Veggie Street Day, Dortmund

VSD-LogoAm Samstag, den 14.08.2010, findet voraussichtlich von 11 bis 20 Uhr der jährliche Veggie Street Day am Reinoldikirchplatz in Dortmund statt.

Besucher erwartet ein Jahrmarkt mit Livemusik, bunter Unterhaltung und kulinarischen Köstlichkeiten. An den zahlreichen Ständen gibt es viele praktische Hilfen für einen Einstieg in eine fleischfreie Lebensweise und auch weitergehende Informationen über Alternativen zu Produkten wie Milch, Eier oder Leder. Zudem können sich die Besucher an über 30 Ständen über alle Themen rund um Tierschutz und Tierrechte sowie zu veganen Produkten informieren.

Mehr zum Veggie Street Day findest du unter www.veggie-street-day.de.

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Karlsruhe Vegan · Silke · February 28, 2010 07:38 AM ·

Tausend gegen §278ff

Am 27. Februar demonstrierten bis zu 1000 Menschen für die Abschaffung der Vereinigungsparagraphen 278ff durch Wien. Damit wurde sehr deutlich gezeigt, dass viele die Anwendung des §278a im gegenwärtigen Fall für verfehlt halten, aber viel mehr noch, dass Vereinigungsparagraphen ein Problem für jede politische Bewegung darstellen.

Auf Indymedia gibt es mehrere Berichte dazu

und auch eine Menge Bilder

Außerdem gibts ein Video von KanalB und ein weiteres hier, auf dem die Rede einer der Betroffenen zu hören ist.

Gemeint sind wir alle · admin · February 27, 2010 09:48 PM ·

Join the movement. Now!

Na, auch Lust auf eine intakte Erde? Sollen deine Kids lieber auf grünen Wiesen statt auf ausgedörrter Erde spielen? Dann hilf doch mit  40.000.000 Tonnen CO2-Emissionen zu sparen. Es ist auch noch kinderleicht und in einer Sekunde erledigt.

Join The Movement Now!

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Karlsruhe Vegan · Robert · February 27, 2010 03:30 PM ·

Klimaneutrale Party, Karlsruhe

Am Samstag, den 18. September 2010, findet unter dem Motto „Feiern bis der Strom weg ist“ beim Abenteuerspielplatz in der Günther-Klotz-Anlage eine klimaneutrale Party statt.

“Über Solarzellen werden tagsüber Batterien aufgeladen, die abends für die Party eingesetzt werden. Die Live-Band spielt ohne Verstärker und Strom. Party-Gänger dürfen auf einem Spin-Bike in die Pedale treten und damit Energie erzeugen. Sie dürfen aussuchen, ob sie damit eine Nebelmaschine, die Disco-Kugel & Lichtorgel oder eine Juke Box betreiben wollen. Als Snacks gibt es lokale, vegetarische Produkte aus der Region.”

Eine der Veranstalterinnen, Eva Judkins (siehe Impressum), schrieb, dass es auch veganes Essen geben soll.

Weitere Infos hier.

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Karlsruhe Vegan · Silke · February 27, 2010 12:27 PM ·